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Glossar

Hier finden Sie wichtige Begriffe zum Thema Pigmentflecken.

Laser:
Störende Pigmentflecken lassen sich mit dem Laser entfernen. Der extrem energiereiche Laserstrahl zerstört zielgenau die pigmentierten Zellen der oberen Hautschicht und schont dabei das umliegende Gewebe. Nach der Laserbehandlung ist die Haut extrem empfindlich und muss unbedingt vor der Sonne geschützt werden.

Lipofuscin:
Der braune Farbstoff entsteht in der Haut durch die Einwirkung von UV-Licht und Sauerstoff (oxidativer Stress) und wird auch als Alterspigment bezeichnet. In gealterter Haut sind Ansammlungen von Lipofuscin Bestandteil von Altersflecken (Lentigo senilis).

Melanin:
Von griechisch „melas“, schwarz: braunes Farbpigment in der Oberhaut, welches durch Sonnenlicht gebildet wird und die Bräunung der Haut anregt.

Melanozyten:
Die Melanozyten produzieren den braunen Farbstoff Melanin. Sie befinden sich in der Epidermis, dicht an der Basalmembran, an der Grenze zur Lederhaut. UV-Strahlung regt die Aktivität der Melanozyten an.

Nävus (Muttermal):
Der medizinische Fachausdruck für Muttermal lautet Nävus (lat. naevus, Muttermal). Ein Nävus wird durch eine Ansammlung bzw. Vermehrung von Melanozyten (Pigmentzellen) gebildet. Im Durchschnitt finden sich bei einem Erwachsenen etwa 20 Muttermale.

Nävuszellnävi:
Hier wird die Pigmentstörung durch melanozytenähnliche Pigmentzellen, die Nävuszellen versacht. Nävuszellen sind den Melanozyten ähnlich, weisen jedoch einige Unterschiede in Form und Anordnung auf.

Schönheitsfleck:
Tritt ein Leberfleck im Gesicht auf, wird er oft als Schönheitsfleck bezeichnet. Künstliche Schönheitsflecken kann man aufmalen oder aufkleben. Berühmte Trägerinnen von echten (und künstlichen) Schönheitsflecken: Jean Harlow, Cindy Crawford und Marilyn Monroe.

Sonnenschutz:
Ein guter Sonnenschutz hilft am besten, unerwünschten Pigmentflecken vorzubeugen. Dermatologen empfehlen, die Haut immer mit einem dem Hauttyp angemessenen Lichtschutzfaktor zu schützen und die Haut grundsätzlich langsam an die Sonne zu gewöhnen.

Sommersprossen (Epheliden):
Sie zählen zu den „epidermalen pigmentierten Hautveränderungen“, das heißt, die Veränderungen befinden sich fast ausschließlich in der Epidermis und entstehen durch eine gesteigerte Aktivität der pigmentbildenden Zellen (Melanozyten). Sommersprossen sind kleine, scharf abgegrenzte Flecken und werden ebenfalls zu den Hyperpigmentierungen gerechnet.

Altersflecken (Lentigo senilis):
Die linsengroßen bräunlichen Pigmentflecken treten vorwiegend bei Erwachsenen nach langjähriger Lichteinwirkung auf. Die Ursache ist eine lokale Anhäufung von Melanin und Lipofuscin in der Haut.

ABCDE-Regel:
Zur Früherkennung von Hautkrebs dient die ABCDE-Regel. Verdächtige Muttermale weisen folgende Merkmale auf: A steht für Asymmetrie, d.h. der Fleck ist unregelmäßig geformt. B bedeutet Begrenzung, das Muttermal ist unregelmäßig begrenzt oder hat z. B. fransige Ausläufer. C beschreibt die Farbe (Colour), das Pigmentmal ist unterschiedlich gefärbt mit helleren und dunkleren Anteilen. D (Durchmesser) bedeutet eine Größe von 5 mm und mehr. Der Buchstabe E steht für Erhabenheit und kennzeichnet vorgewölbte und ertastbare Muttermale. Unverdächtige Muttermale sind dagegen gleichmäßig oder oval aufgebaut ist, scharf und regelmäßig begrenzt, besitzen einen einheitlichen Farbton, sind im Durchmesser nicht größer als 5 mm und liegen im Hautniveau.

B-Resorcinol:
Synthetisch hergestellter Wirkstoff in Cremes gegen Pigmentflecken. B-Resorcinol hemmt die Melaninproduktion, indem es verhindert, dass die Aminosäure Tyrosin in den braunen Farbstoff Melanin umgewandelt wird. Dabei geht B-Resorcinol eine Verbindung mit dem Enzym Tyrosinase ein und blockiert es so für die Aminosäure Tyrosin. Auf diese Weise lässt es Pigmentflecken verblassen. Die Wirksamkeit und Hautverträglichkeit des Wirkstoffes wurde in zahlreichen Studien bestätigt.

Epidermis:
Die äußerste Schicht der Haut (Oberhaut). Sie besteht aus der Hornhaut und den darunter liegenden Zellen, welche die Hornhaut produzieren. Die Oberhaut besteht aus verschiedenen Zellarten: Die Schicht, die der Lederhaut am nächsten liegt, besteht aus Basalzellen. Sie teilen sich ständig und wandern als Stachelzellen Richtung Hautoberfläche. Während ihrer Wanderung reifen sie zu Hornzellen, die die äußere Hornschicht der Haut bilden. Sie schützt den Körper vor dem Eindringen von Schadstoffen, Strahlen und Bakterien.

Hyperpigmentierung:
Das Pigment Melanin wird in der Haut produziert, verleiht ihr Farbe und schützt vor Sonnenlicht. Faktoren wie UV-Strahlen, hormonelle Einflüsse und genetische Faktoren können zu einer Überproduktion von Melanin führen, so dass Hyperpigmentierungen, z. B. in Form von Altersflecken oder Sommersprossen entstehen.

IPL-Technik:
Die Intense-Pulsed-Light-Technik benutzt Lichtbündel aus mehreren Wellenlängen und wird zur Entfernung von Altersflecken eingesetzt. Die Pigmentflecken werden dabei mit hochenergetischen Lichtimpulsen beschossen. Das Melanin (dunkles Farbpigment) absorbiert das Licht und wandelt es in Wärme um. So werden die pigmentreichen Zellen der Altersflecken zerstört und schließlich vom Körper abgestoßen.

Kongenitaler Nävus:
So werden bereits bei der Geburt vorhandene Muttermale genannt. Merkmale: meist scharf abgegrenzt und gleichmäßig pigmentiert, zunächst flach wachsend, später können sie sich über die Haut erheben, oft recht großflächig und mitwachsend.