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Welche Faktoren begünstigen Pigmentflecken?

Welche Faktoren begünstigen Pigmentflecken?Die kleinen, dunklen Flecken auf der Haut haben unterschiedliche Ursachen. Treten sie erst im fortgeschrittenen Alter auf, spricht man von „Altersflecken“. Sie erscheinen meist auf den sogenannten Sonnenterassen. So werden die Körperpartien bezeichnet, die der Sonne direkt ausgesetzt sind und wo die Haut besonders empfindlich auf UV-Strahlung reagiert: Stirn (Glatze), Nasenrücken, Ohren, Lippen, Kinn, Dekolleté, Schultern, Rücken, Unterarme und Fußrücken. Altersflecken machen Lichtschäden deutlich, die im Laufe des Lebens durch übermäßigen UV-Strahlung entstanden sind und die in der Jugend noch nicht zu sehen waren. Zwar sind Altersflecken harmlos, stören aber doch viele Frauen in ihrem Erscheinungsbild.

Einfluss der Hormone

Aber auch Hormone können Hautverfärbungen auslösen. Frauen, die die Pille nehmen oder schwanger werden, beobachten häufig eine vermehrte Zunahme von Pigmentmalen auf ihrer Haut. Die Ursache: Bei einer persönlichen Veranlagung regen Hormone die Melanozyten zu einer vermehrten Produktion an. Sie bilden verstärkt den Farbstoff Melanin, der in der Oberhaut abgelagert wird und als dunkle Flecken erscheint. Besteht eine Zusammenhang zwischen Einnahme der Pille und der Pigmentstörung, sollten sich Betroffenen beim Frauenarzt beraten lassen, ob sie die Pille absetzen können und welche Alternative besteht.

Gefährliche Sonne

„Die Haut vergisst nichts!“ warnen Dermatologen vor den Folgen übertriebenen Sonnenbadens. Tatsächlich ist die UV-Strahlung in erster Linie für die Bildung von Pigmentflecken verantwortlich. Das Sonnenlicht regt die Pigmentzellen in der Oberhaut an, braunen Farbstoff zu bilden. Die dadurch ausgelöste Bräunung ist eine Schutzreaktion der Haut. So kann sie sich gegen die UV-Strahlung verteidigen. Setzt man sich aber ungeschützt und übertrieben der Sonne aus, treten verstärkte Pigmentierung und auch Hautschäden wie Sonnenbrand auf. Wie empfindlich die Haut reagiert, hängt von den unterschiedlichen Hauttypen ab. Man unterscheidet vier Hauttypen: Hauttyp 1: immer schnell Sonnenbrand, keine Bräunung (keltischer Typ), Hauttyp 2: fast immer Sonnenbrand, geringe Bräunung (hellhäutiger europäischer Typ), Hauttyp 3: gelegentlich milder Sonnenbrand, gute Bräunung (dunkelhäutiger europäischer Typ) und Hauttyp 4: sehr selten Sonnenbrand, tiefe Bräunung (mediterraner Typ).

Effektiv gegen Pigmentflecken

Schutz als Vorsorge

Ein guter Sonnenschutz ist also das beste Mittel, um unerwünschten Pigmentflecken vorzubeugen. Hautärzte empfehlen, Sonnencremes immer mit einem dem Hauttyp entsprechenden Lichtschutzfaktor zu benutzen und die Creme stets 30 Minuten vor dem Sonnenbad aufzutragen. Ferner sollte man die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden, den Kopf mit einem Hut schützen und die Haut grundsätzlich langsam an die Sonne gewöhnen.

Foto: kenrey.de – Fotolia.com

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